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12
Apr
2010
11.4.2010 - Prix des vins Henri Valloton
Gestern nahm ich, entgegen dem letzten Bericht, an einem Wettkampf in Fully (Kt.VS) teil. Der Start erfolgte um 9:09, die Wetterbedingungen waren optimal. Das erste Mal diese Saison stand mit 102km ein etwas längeres Rennen auf dem Programm. Wir hatten 2 Runden à 36km und eine Runde à 30km zu absolvieren und jede dieser Runden beinhaltete einen längeren Aufstieg. Ansonsten war die Strecke relativ flach, dafür aber umso windiger.
Bereits nach wenigen Metern verabschiedete sich eine 6-köpfige Gruppe - alles Fahrer, die ich nicht kannte. So kurz nach dem Start war das Tempo im Feld noch sehr gemächlich. Nach 5km kam der erste Aufstieg und ich merkte, dass meine Beine sehr gut drehten. Doch an diesem Aufstieg erfuhren wir Fahrer auch, dass die Spitzengruppe bereits 2.5 Minuten Vorsprung hat...
Ich hatte immer noch das Bild von Schwarzhäusern im Kopf, wo sich eine 2er Gruppe mit nur 50 Sekunden das ganze Rennen vor dem Feld behaupten konnte und wollte es heute sicher nicht noch einmal so weit kommen lassen. Deshalb versuchte ich mit ein Paar anderen Fahrern zusammen, das Tempo im Feld zu erhöhen. Ich fuhr viele Ablösungen, griff an und versuchte bei jedem Angriff mitzugehen. Leider beteiligten sich nur wenig Fahrer an der Nachführarbeit, das Tempo im Feld brach immer wieder zusammen und ich verbrauchte meine Kräfte völlig sinnlos.
Einige Male gelang es einer kleinen Gruppe sich ein Stück abzusetzen, doch wir wurden stets wieder eingeholt. Nach der ersten Zieldurchfahrt konnte ich mich vom Feld lösen. Später kamen Collin Stüssi und Simon Pellaud dazu. Trotz guter Zusammenarbeit war auch Fluchtgruppe nach rund 6 Kilometer Geschichte.
Auch die nächste Runde verlief im gleichen Stil, ich bewahrte leider keinen kühlen Kopf und ver-brauchte meine Kräfte ohne jeglichen Gewinn davon zu haben. Meinem unkontrollierten Fahrstil zollte ich dann auf den letzten 20 Kilometer Tribut: Meine Kräfte waren am Ende. Zuerst setzte sich eine kleine und dann eine grosse Gruppe ab. Aber ich hatte keine Kraft mehr um mitzugehen. So fuhr ich ziemlich frustriert in einer grösseren Gruppe dem Ziel entgegen. 500m vor dem Ziel griff ich ein letztes Mal an. Leider hatte ich nicht mehr genügend Kraft und wurde kurz vor dem Ziel überspurtet.
Ich klassierte mich auf dem 20. Rang. Zweifellos nicht das erwartete Resultat und trotzdem mein wichtigstes Rennen in dieser Saison, denn ich habe realisiert, dass mir die besten Beine nichts nützen, wenn ich kopflos meine Kräfte verpuffe. Ich habe meine Lektion gelernt und werde meine Kräfte in den kommenden Wettkämpfen besser einteilen.
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#4
Hallo Raffi
uuff, mer wördi jede Kampfgeist fehle för e so es Rönne!Du hesch´s scho wiit brocht! Ond öbrigens hesch eidütig s schönschte Trico!
Wiiter vel Bei-ond Chopfpower för die nöchschte Rönne! -
#3
Coole Leistung, cooler Bericht! Never, never never give up!!!
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#2
Hey Raffi
Du besch met 300% Isatz gfahre. RESPEKT!! U19-Rönne send halt sehr onberächebar ond din Power clevre iteile esch ned ganz eifach. Trotzdem: Wenn du em Rönne din Verstand so bruchsch, wie dis Härz, denn werds sehr schwerig dech zschlo!!
Coole Bericht hesch gschrebe! -
#1
Hallo Raffi so schnell gohts ond en Podestplatz esch verlore! För me esch jede en Sieger wo es Renne fertig fahrt!!!Also Raffi ou Du!!!För die nöchschte Renne,Toi,Toi,Toi

