Sa

13

Mär

2010

13.3.2010 - Aufbau

Seit zwei Monaten trainiert Raffi wieder auf dem Rennvelo. Aus wettertechnischen Gründen zu 95% auf der Rolle. Bisher gab es nur gerade 4 Trainings, die outdoor absolviert werden konnten. Abgesehen von der Monotonie und den fehlenden Kilometer auf der Strasse, hat die Rolle auch Vorteile: Die Intensität lässt sich genauer steuern und die Leistungs-entwicklung ist offensichtlicher. Rollentraining ist eine mentale Herausforderung. Anschliessend fühlt sich auch ein hartes Strassentraining an, wie eine Woche Malediven...

Zielsetzung

Ziel dieses Aufbaublocks war es, den Körper sukzessive an die rennspezifischen Belastungen zu gewöhnen. Geschieht dies in Harmonie mit der persönlichen Regenerations- und Adaptionsfähigkeit, nimmt die Leistungsfähigkeit zu. Und so war es auch: Schon innert kurzer Zeit stieg die Power in den relevanten Leistungsbereichen weit über das Vorjahresniveau an. Die Basis für die schnelle Leistungsentwicklung hatten wir sicher mit dem Krafttraining im letzten Block gelegt.

Ausblick

Bald beginnt die Rennsaison. Am 20. März das erste Trainingsrennen in Hindelbank (Frühlingsrennen Hindelbank). Eine Woche später, das erste nationale Rennen in 'les Genevez' (GP de la Courtin). Raffi wird mit Rennfahrer am Start stehen, die deutlich mehr trainieren, einige Wochen im Süden waren und die Ausbildung auf den Sport abgestimmt haben.

 

Trotzdem bin ich überzeugt, dass Raffi konkurrenzfähig sein wird. Der Aufbau verlief reibungslos, die Wattwerte sind wesentlich höher als im vergangenen Jahr, und er ist mental sehr stark. Ausserdem bin ich der Überzeugung, dass ein optimaler Trainingsreiz nur gerade so stark sein soll, dass er die Adaption auslöst. Was darüber hinausgeht sind 'verschleuderte' Ressourcen. Wenn ein 17-Jähriger schon wie ein Profi trainiert, finde ich das nicht wirklich professionell. Wie will er sich da später noch steigern können?

Dan << zurück